Philippe Rahmy


Schweizer Literaturpreise 2017

Philippe Rahmy

Philippe Rahmy ist 1965 in Genf geboren, sein Vater war Franzose und Ägypter, seine Mutter Deutsche. Er leidet an der sogenannten Glasknochenkrankheit. 2005 veröffentlichte er einen ersten Gedichtband. Nach dem Reisebericht Béton armé (2013) wandte er sich mit Allegra zum ersten Mal der Form des Romans zu. Er ist auch auf literarischen Websites wie remue.net. aktiv. Gegenwärtig lebt er in den USA, wo er an einem neuen Buch arbeitet.

 

«Allegra»

Paris, Editions La Table Ronde, 2016

ISBN 978-2-7103-7856-3

 

Allegra von Philippe Rahmy ist ein frenetisches Werk, in dem die Gewalttaten unserer Zeit vor der Kulisse eines düsteren und harten Londons aufeinandertreffen. Hochfinanz, Macht, soziale Unsicherheit, verhinderte Identitäten, Radikalitäten, Terrorismus, Liebe, Trauer und Wahn. Die Hauptfigur Abel durchlebt diese Welten wie Zerreissproben. Das romanhafte Spiel gleicht einem vermeintlich ausweglosen Labyrinth und die intensiven, ungebändigten und ausdrucksstarken literarischen Bilder brennen sich dauerhaft ins Gedächtnis der Lesenden ein.